Welche Bank am besten

Die beste Bank für Sie

Wer hat den besten Ruf? Die höchste Bewertung: Welche Bank bezahlt die Schweiz am besten und wo sind die Menschen ihr ganzes Leben lang dabei? Die Credit Suisse verursacht zwar Milliardenverluste und will allein in der Schweiz 1600 Mitarbeitende entlassen, aber UBS ist überzeugend. Dabei haben wir uns näher angeschaut und die Entwicklung der Vergütung der Mitarbeitenden im Hinblick auf die Rentabilität der Bank betrachtet. Ganz konkret: Unter den grossen Institutionen der deutschsprachigen Schweiz verdient die Firma die Auszeichnung als bestbezahlteste Bank.

Im Jahr 2016 verzeichnete die Bank an der Gotthardstrasse in Zürich einen Sprung von beinahe CHF 290'000 pro Jahr. Mit rund CHF 25'000 lag sie damit vor der SBG, die mit etwas weniger als CHF 265'000 an zweiter Stelle lag. Das ist aber auch darauf zurückzuführen, dass das Privatkundengeschäft von Vötobel nicht betrieben wird. Das Bruttoentgelt dürfte um rund 20 Prozentpunkte unter dem Niveau der Personalkosten pro Person liegen. Für die Personalkosten pro Person wird ein Rückgang erwartet.

Alle Mitarbeitenden von Julius Bär, der ZKB und von Wontobel erwirtschafteten auf reiner mathematischer Basis einen Gewinn vor Steuern von CHF 141'000 bis 192'000. In der Credit Suisse war jeder Mitarbeitende für einen Schaden von CHF 42'000 aufkommen. Das Cost/Income Ratio gibt an, wie viele Rp. eine Bank für jeden Einkommensfranken aufwenden muss.

Es ist die staatliche Bank ZKB, die mit einer Spesenquote von weniger als 62% das beste Geschäft macht. Julius Bär und Vötobel unterschreiten ebenfalls die 70-Prozent-Marke. Die liechtensteinische LGT ist dagegen nach den Akquisitionen mit 74% zu hoch. Ungeachtet aller Errungenschaften der jüngeren Zeit hat UBS mit einer Quotenquote von 85 Prozentpunkten nach wie vor ein echtes Kostensenkungsproblem.

Daher müssen die Beschäftigten in Zukunft noch mehr den Riemen spannen. Die Vermögensverwaltung wird als der Paradigmenbereich der schweizerischen Finanzdienstleistung angesehen. Rein mathematisch gesehen brachte jeder UBS Americas-Mitarbeiter gut CHF 356'000 nach Hause. Der Wert für UBS Wealth Management in der übrigen Schweiz sowie für Julius Bär und Wontobel betrug CHF 219'000 bis CHF 269'000.

Zu der schwachen Performance der Credit Suisse sollte beigetragen haben, dass die Bank ihr US-Vermögensverwaltungsgeschäft veräußert und ihr schweizerisches Geschäftsfeld in der Schweizerischen Universalbank zusammengefasst hat. Die Credit Suisse Kennzahlen beinhalten auch Backoffice-Mitarbeiter. UBS Wealth Management ist mit einem Gewinn pro Person vor Steuern von CHF 200'000 das Mass aller Dinge. Einerseits ist es ein Gewinn pro Jahr.

Obwohl die Löhne im US-Geschäft viel höher sind, erwirtschaftet jeder Mitarbeitende dort weniger als die Haelfte davon mit rund 82'000 CHF. Lediglich bei UBS und Julius Bär unterschreitet die Cost/Income Ratio die 70-Prozent-Marke. Auch wenn der Star-Portfoliomanager und Ertragsmultimillionär Rajiv Jain im vergangenen Jahr Vontobel-Mitarbeiter war, kann die Bank bei der Entlohnung ihrer Vermögensverwalter den ersten Rang getrost behaupten.

Pro Mitarbeiter der Abteilung hatte das Haus knapp 400.000 Francs gesprungen. Für die Credit Suisse ist der Value missverständlich, da die Division auch die globale Vermögensverwaltung und umfangreiche Backoffices umfasst. Aber auch die Mitarbeiter der Vermögensverwaltung von Vontobel sind es anscheinend schon. Jeder von ihnen erzielte einen Gewinn vor Steuern von über CHF 400'000, mehr als das Doppelte von dem ihrer UBS-Kollegen.

Ungeachtet der guten Zahlen bei der Firma Wontobel überzeugt die Cost Ratio mit gut 60 vH. Für LGT, UBS und Credit Suisse ist dies mit 74 bis 79 Prozentpunkten deutlich zu hoch. Für jeden ihrer Investment Banker lässt UBS zum Beispiel rund CHF 651'000 steigen - wirklich keine Erdnüsse. In Bezug auf die Rentabilität ist das Unternehmen mit 227'000 Schweizerfranken wieder führend.

Im Gegensatz dazu betrug das Global Markets-Geschäft der Credit Suisse nur CHF 1163, so wie Erdnüsse aussehen. Die schrecklichen Geldbußen, zum Beispiel für die Beteiligung der Bank an der US-Hypothekenkrise, wurden auf Gruppenebene und nicht in der Branche gebucht, die sie verursachte. Diese Tatsache ist auch der Grund dafür, dass alle Divisionen der Credit Suisse schwarz sind, die Gruppe aber rot.

Mit Ausnahme von Wontobel haben alle Kreditinstitute eine Kostenquote von über 85 vH. Die Credit Suisse hat ihre Privatkundenaktivitäten mit dem schweizerischen Vermögensverwaltungs- und Inlandsgeschäft für Firmenkunden in der Schweizerischen Universalbank zusammengefasst, die über 13'000 der 17'000 Mitarbeitenden der Gruppe in der Schweiz beschaeftigt. So erwirtschaftete beispielsweise jeder UBS-Filialmitarbeiter einen Gewinn vor Steuern von CHF 315'000, mehr als CHF 100'000 mehr als die hoch bezahlten Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Investmentbanking.

Das ist auch der Anlass, warum die Kostensätze von UBS, Credit Suisse und ZKB mit 55 bis 62 Prozentpunkten besser sind als in nahezu allen anderen Geschäftsbereichen.

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